Name des Feiertags
Liturgische Farbe
Kernaussage
Besonderheiten
„Gloria patri“, „Gloria in Excelsis“ und „Halleluja“ entfallen.

„Gloria patri“, „Gloria in Excelsis“ und „Halleluja“ entfallen.

Noch eine Woche bis Ostern. Es gibt viele Möglichkeiten sich auf das Osterfest vorzubereiten. Eierfärben für das Osterfrühstück ist eine davon. Die Ursprünge des Ostereis sind sehr unterschiedlich. Schon sehr früh kam dem Ei als Symbol für den Ursprung des Lebens und für Fruchtbarkeit eine besondere Bedeutung zu. Bereits bei den ersten Christen galt das Ei als Sinnbild der Auferstehung und wurde Verstorbenen ins Grab mitgegeben.
Von außen wie das Grab verschlossen und wie tot, hält es in sich das Leben verborgen und weist so auf die Auferstehung Jesu hin. Doch das Kochen und Verschenken von Eiern zu Ostern hat aber auch einen ganz praktischen Grund: Während der 40-tägigen Fastenzeit zählten Eier zu den verbotenen Lebensmitteln. Da es aber im Frühling besonders viele Eier gab, konservierte man sie durch Kochen und markierte die harten Eier, indem man sie färbte.
Neue Musik, passend zum Kirchenjahr: Die Monatslieder der Nordkirche sind zum Hören, Genießen und Mitsingen - egal ob alleine oder mit anderen zusammen.
Kostenlose Noten, Texte, Playbacks und vieles mehr zum Lied "Amen" gibt es unter folgendem Link:
Die Kantate „Himmelskönig, sei willkommen“ BWV 182 entstand zum Palmsonntag 1714 als erste Komposition nach Bachs Ernennung zum Konzertmeister am Weimarer Hof. Alfred Dürr vermutet aufgrund einer Vorschrift in einzelnen Aufführungsstimmen, dass Bach zunächst plante, die Kantate bereits nach Satz 6 mit einer Wiederholung des Eingangschores abzuschließen. Damit hätte das Stück die altertümliche Form einer Concerto-Arie-Kantate erhalten, ein Modell, das Bach nur noch selten verwandte. Anders als in Weimar gehörte Palmarum in Leipzig zur sogenannten „stillen Zeit“ (tempus clausum), in der es wie zwischen erstem Advent und Weihnachten keine Figuralmusik mit Instrumenten geben durfte. Bach hat das Stück deshalb wohl 1726 für den Festtag Mariä Verkündigung umgewidmet und damit Jesu Ankunft in Jerusalem in einem weltumspannenden Sinne überhöht.
Johann Sebastian Bach (1685-1750) schrieb die Kantate passend zu den damals genutzten Lesungen am Palmsonntag. Deshalb kann der Inhalt der Kantate vom auf dieser Seite genannten Proprium abweichen.
Eine Werkeinführung und weiterführende Informationen zur Kantate finden Sie kostenlos auf Bachipedia.
Mit freundlicher Unterstützung durch die J. S. Bach-Stiftung, St. Gallen, Schweiz. www.bachstiftung.ch